Meine schönen Bergwanderungen.

- zum Nachmachen und zum Mitmachen
- kein gewerbliches Angebot

DAV-Wanderleiter
Hartmut Rencker, Mainz

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Herbst im Allgäu
November zwischen ausklingendem Sommer 
und Frühwinter

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Per Klick auf die Minibilder und die aktiven Textstellen 
lassen sich Fotos groß abrufen
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Der Bericht soll nur ein Stimmungsbild und Anregungen vermitteln, er kann und soll nicht Ersatz für einen Wanderführer sein.

Seit ein paar Jahren flüchte ich Anfang November auf einen kurzen Sprung in mein geliebtes Allgäu. Auto braucht man nicht. Wenn man starke Verkehrstage vermeidet, kostet die bequeme Anreise mit der Bahn weniger als vierzig Euro. Und vor Ort gibt es für den Nahverkehr auf die Gästekarte gebuchte Mehrtagespauschalen für 4, 7 und 14 Tage. Der Preis rechnet sich immer. Vor allem erlaubt das Busnetz Steckenwanderungen. Zurück kommt man immer. Mein Quartier ist seit Jahrzehnten das familiäre Gästehaus Socher mit Blick zum Rubihorn.

Gedacht war eher an altersgerechtes lockeres "Beine ausschlenkern", aber es wurde mehr, fast schon heftig. Einmal war ausklingender Sommer mit Temperaturen bis 19°C im Tal und bei einer Wiederholung Frühwinter mit etwas Neuschnee auf den Höhen. Entsprechend fiel die Tourenauswahl aus, an den warmen Tagen bis über 2000 m und an den leichten Schneetagen auf bis dahin verschmähten leichten Wegen, die sich als außerordentlich attraktiv herausgestellt haben. Es muss nicht immer in die Vollen gehen. Bis zum Wochenende nach Allerheiligen ist im Allgäu noch richtiger Betrieb, aber dann ist es plötzlich still. Der Busverkehr wird ausgedünnt, teilweise sogar eingestellt und die Gastronomie macht überwiegend Pause. In Oberstdorf verbleiben als empfehlenswert ganztags das Cafe Franziskus und bis 16 Uhr die Nordsee. Ab Mitte Dezember brummt es wieder. 

Die Fotos auf der linken Hälfte sind vom November 2018 und die Fotos rechts zur gleichen Zeit 2019, jeweils in der Reihenfolge der Tourenbeschreibung. Beim Abrufen der Vorschaufotos erscheint dieei örtliche Zuordnung.

Programm 2018:
Tag 1: Start in Riezlern. Am Ortsausgang ein Stück nach der Kanzelwandbahn kurz vor der Breitachbrücke links zunächst auf Fahrweg am Campingplatz vorbei auf immer attraktiver werdendem Panoramaweg mit Blick zum Widderstein, Walmendinger Horn und Ifen. Dann nach dem Schwabenhaus ordentlich hinauf zur traumhaft schön gelegenen Kuhgernalp mit Blick in den Talschluss. Dann weiter an der immer mehr verfallenden Wannenalp vorbei bis kurz vor der Fiderepasshütte und auf Serpentinenweg hinunter entweder nach Mittelberg oder auf dem Startweg zurück bis Riezlern.

Tag 2: Die Söllereckbahn war noch nicht in Revision. Es war der letzte Betriebstag. Fahrt kostenlos, weil Bestandteil der Gästekarte. Da war der Kammweg zum Fellhorn Pflicht. Am Beginn des bezeichneten Weges muss ein ganz kurzer Abstecher Richtung Hochleite sein zum nahe gelegenen Aussichtspunkt über Oberstdorf. Ab hier entweder 100 m zurück oder ein kleine Stück weiter und dann auf Pfad zum aussichtsreichen Fahrweg zur Sölleralp. Ab hier beginnt der lange Kammweg zum Fellhorn und weiter bis zur Kanzelwand oder Abstieg über die Schlappoldalp auf ausichtsreichem Betonweg hinunter bis Gasthaus Laiter und gleich weiter auf dem Talweg zur Flugschanze und nach nach Oberstdorf.

3.Tag: Mit Bus bis Baad. Ab hier gibt es zwei Wege zur Spitalalp. Empfehlenswert ist der obere Weg. An der Alp vorbei bis zum Derrajoch. Hier teilt sich die Spur entweder zum Starzeljoch und weiter zur Ochsenhofer Scharte (kein Kurweg !) oder leichter auf Rundweg wieder hinunter nach Baad. Für einen Tag ist das etwas wenig. Es bietet sich an, den leichten Baader Höhenweg nach Mittelberg oder weiter über den Zafernaweg mit Blick auf die Schafalpenköpfe anzuhängen.

 

Programm 2019
1. Tag / Anreisetag mit Start in Oberstdorf zur Schattenbergschanze und am Cafe Breitenberg vorbei über den durch viele Waldschäden aussichtsreicher gewordenen Wallraffweg nach Reichenbach und durchs Widum zu meinem seit Jahrzehnten bevorzugen Gästehaus Socher in Schöllang.

2. Tag: Start in Riezlern. Durch den kleinen Kurpark hinunter zur Hängebrücke und über den Eberlehof (Kapelle) Richtung DAV-Mahdtalhaus. Kurz vorher am Schwarzwasserbach vorbei zur hohen  Breitachbrücke und weiter über Außerschwende, Hörnlepasshaus, Enge, Zwingsteg zur Söllerecktalstation. Eigentlich sollte es zu Fuß weiter gehen bis Oberstdorf, aber es fing an zu graupeln. Deshalb mit Bus nach Oberstdorf / Schöllang.

3.Tag: Es hat in der Nacht dünn geschneit und es war recht wolkig. Also Schonprogramm, das aber dann doch reichhaltig geworden ist. Zunächst mit dem Bus nach Hindelang. Ab hier anstatt Imbergbahn auf produktivem Fahrweg konditionsstärkend stramm hinauf. Dann auf bezeichnetem Weg in noch unberührtem Neuschnee  mit Blick auf Vorderhindelang, Sonthofen mir den Hörnern und der Nagelfluhkette zur Straußberghütte Ab hier zuerst Richtung Straußbergalpe mit Blick auf Daumen und Rotspitz (Hohe Gänge), vorher jedoch Abzweig vorbei am Naturfreundehaus zum Altstädter Hof, weiter über die Sonnenklause zum oberen Ausgang des Hinanger Wasserfalls und weiter über eine große Weidefläche leicht aufwärts, vorbei am aussichtsreichen Gleitschirmstartplatz nach Schöllang. Das war reichlich Strecke und allerhand Höhenmeter. Wegetechnisch einfach aber von großem Erlebniswert. Und das Wetter wurde immer besser.

4.Tag. Kaiserwetter. Es stand der beliebte Klassiker an. Von Oberstdorf über den Renksteg hinauf zum Freibergsee mit Blick auf die Flugschanze und dann zwei Wegemöglichkeiten zum natürlich geschlossenen Gasthaus Hochleite. Weiter hinauf mit Abstecher in die Sackgasse Huberles Schwand und im weiteren Aufstieg ein gigantischer Rückblick auf den Allgäuer Hauptkamm mit dem alpinen Heilbronner Weg und später auf Oberstdorf zur Söllereck-Bergstation und auf Panoramaweg nach Riezlern zur Bushaltestelle.

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